Aktuelle Ausgabe

Liebe Freundinnen und Freunde des guten Buches, 
nun ist die Frankfurter Buchmesse schon wieder vorbei, vergeben sind der Deutsche Buchpreis 2025 an die schweizerische Autorin Dorothee Elmiger, der Literaturnobelpreis an den ungarischen Autor László Krasznahorkai. Beide gehören nicht zu den bekanntesten AutorInnen, die Literatur ist immer wieder gut für Überraschungen, es entsteht unerwartete Nachfrage, das Nachdrucken entwickelt sich plötzlich zum Problem, denn die Ressourcen an Papier sind nicht unendlich. Aber der Hanser Verlag hatte vorgesorgt, Elmigers ausgezeichneter Roman »Die Holländerinnen« ist anscheinend ausreichend für ihre Lesungen und die LeserInnen nachgedruckt worden, und von László Krasznahorkai hat der S. Fischer Verlag die Veröffentlichung seines neuen Romans »Zsömle ist weg« auf Mitte Dezember vorgezogen. Wir werden diesen Roman für Sie in der LESART 1/2026 vorstellen.

Sind wir überMANNt? Nein! 2024 begingen wir das 100jährige Erscheinen von Thomas Manns »Der Zauberberg«, in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag, im nächsten Jahr wird das 100jährige Erscheinen der »Buddenbrooks« begangen. In dieser Ausgabe finden Sie noch die Besprechung des neuen Buches von Florian Illies über das französische Exil der Familie Mann, aber die russisch-jüdische Malerin Olga Meerson (vermutlich 1880/1885 bis 1929) war für uns eine Entdeckung. Sie war mit Heinz Pringsheim verheiratet, dem Bruder von Katia Mann, also Schwägerin von Thomas Mann. Ihre Berührungspunkte gehen über das Familiäre hinaus, so half Olga Meerson beispielsweise bei der Entschlüsselung des Vornamen Tadzio aus »Der Tod in Venedig«. Ihr Schaffen ist, offenkundig zu Unrecht, in Vergessenheit geraten, dem Schlossmuseum Murnau sei Dank für die gerade abgeschlossene Ausstellung und den Katalog, mit dem sie die Künstlerin ins Gedächtnis zurückrufen. Wir haben uns deswegen entschieden, ihr »Porträt eines Mädchens« auf die Titelseite der LESART 4/2025 zu nehmen. Leider haben wir zum Redaktionsschluss erfahren, dass der Katalog ausverkauft ist. Begnügen Sie sich vorerst bitte mit der Biografie von Robert Jütte. Also, es lebe die Neugier und der Zufall!

Weihnachten steht vor der Tür, Ulrike Sárkány hat für die LESART wieder die Literaturkalender für das Jahr 2026 gesichtet und ihre Empfehlungen abgegeben. Mit den »Schmuckstücken« haben wir uns etwas zurückgehalten, denn wir haben gemerkt, 68 Seiten LESART sind wohl doch recht wenig. Wir hoffen, Sie alle finden Anregungen in dieser Ausgabe für die Lektüre an langen Winterabenden, bei einem guten Wein (oder einem anderen Getränk), für die Geschenktische Ihrer Lieben, und nutzen es zum Verweilen, zum Innehalten in einer hektischen Zeit.

Ihr LESART Team

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Die nächste LESART erscheint im März 2026

Über uns

Die Lesart ist ein unabhängiges Journal für Literatur und erscheint seit 1994 quartalsweise in Deutschland. Der Vertrieb erfolgt an DirektabonnentInnen und an gegenwärtig ca. 350 Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Herausgeber

Die Lesart wurde von dem in Stralsund an der Ostsee gebürtigen Journalisten und Publizisten Dr. Karsten Schröder 1994 mit Freunden in Bonn als „anderes Literaturmagazin“ gegründet, seit Ende der 90er Jahre von ihm in Rangsdorf bei Berlin weitergeführt. 2019 hat Manfred Keiper (andere buchhandlung) die Lesart übernommen und fungiert als Herausgeber und Verleger. Die Lesart erscheint seitdem in Rostock – ebenso an der Ostsee.

Mitwirkende

Herausgeber: Manfred Keiper (V.i.S.d.P.)
Chefredakteur: Matthias Schümann
Redaktion: Jacqueline Dubberke, Manfred Keiper
Gestaltung: Agentur Novación Grafikdesign, Rostock
Satz, Layout: Gundula Dinse, www.novacion.de
Druck/Vertrieb: TZ-Verlag & Print GmbH, Roßdorf, www.tz-verlag.de

Als RezensentInnen arbeiten über 20 BuchhändlerInnen, JournalistInnen; PublizistInnen und GeisteswissenschaftlerInnen an der Lesart mit.

Konzept & Inhalt

Die Lesart ist ein Journal für Literatur und erscheint vier Mal im Jahr als Printmagazin. Auf 64 Seiten und vier Umschlagseiten im DIN A4-Format werden jeweils ca. 50 – 60 aktuelle Bücher aus den Bereichen Literatur, Kinder- und Jugendbuch sowie Sachbuch, insbesondere aus den Bereichen Geschichte und Kulturgeschichte, Kunst, Musik und Theater, Biografien, sowie Politik und Populärwissenschaften, besprochen.

Die Redaktion ist in der Auswahl der rezensierten Titel unabhängig. Die Auswahl erfolgt durch die Redaktion in Korrespondenz mit den RezensentInnen. Wir besprechen Bücher, die wir auch selbst lesen und ins Regal stellen möchten.

Die Lesart erscheint ausschließlich in deutscher Sprache.

Der Vertrieb erfolgt zum einen an DirektabonnentInnen, zum anderen über ca. 350 Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die die Lesart weiterverkaufen oder als Kundenmagazin einsetzen.

Die Lesart finanziert sich durch Anzeigen, Abonnementsgebühren und die Beiträge für die Marketingexemplare.

Mediadaten

Hier finden Sie unsere allgemeinen Mediadaten für 2026.

Für den herstellenden und verbreitenden Buchhandel finden Sie die Mediadaten 2026 hier.

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